Die Plage der lästigen Freunde  – 6 Verhaltensregeln für die Arbeit mit Social Media

Die Plage der lästigen Freunde – 6 Verhaltensregeln für die Arbeit mit Social Media

Von Werbeagentur BANGS , am 25.01.2016

Das Arbeiten mit Sozialen Medien zur Kundengewinnung- und Bindung scheint auf den ersten Blick recht unkompliziert – schnell und einfach lässt sich die Aufmerksamkeit von potentiellen und bestehenden Konsumenten über Portale wie Facebook und Co durch diverse Zusendungen und Anfragen gewinnen. Einige Betriebe wie Juwelier Kröner, die Reisebüros Metropol und Mithras oder das Unternehmen Eichberger Bühnentechnik sowie der SKN St. Pölten und Sportland NÖ vertrauen bereits auf die Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Allerdings werden die durch die Nutzung von Facebook auftretenden Anforderungen noch häufig übersehen. Social Media-Portale bieten zwar ein schier unerschöpfliches Potential um Kundeninteresse zu generieren, stellen allerdings auch einige Ansprüche an seine betrieblichen User. Die WKÖ hat bereits eine Sammlung an Guidelines für den Umgang mit Social Media erstellt; um die Arbeit mit Facebook für KMUs zu erleichtern und zu optimieren wurden hier die wichtigsten Informationen nochmals in 6 Grundgebote zusammengefasst.

 

„Lassen Sie Ihren Account nicht auf Autopilot laufen“

Social Media-Hilfstools, die das Unternehmen bei der Pflege des Portal-Accounts unterstützen indem laufende Posts, Kommentare und Nachrichten ständig überprüft und kategorisiert werden, finden immer häufiger Anwendung. Die Nutzung dieser Werkzeuge stellt natürlich eine ungemeine Zeitersparnis dar, da gewonnene Informationen schnell und einfach zur Weiterverarbeitung genutzt werden können. User bemerken allerdings die fehlende Partizipation des Unternehmens und werden die einseitige Kommunikation bald einstellen.

„Überschütten Sie Ihre Kunden nicht mit ungewollter Aufmerksamkeit“

Umfragen haben ergeben, dass die immens hohe Werberate auf Sozialen Netzwerken für User einen eher abschreckenden und enervierenden Effekt als einen werbenden erzeugt. Unternehmen, die Nutzer laufend mit ihrer Onlinewerbung bombardieren, werden eher mit Werbepenetranz und der verzweifelten Suche nach Kunden verbunden als mit dem Wunsch, ein möglichst weites und interaktives Kundennetzwerk zu erschaffen.

„Versuchen Sie nicht, Ihre Kunden zu täuschen“

Die Nutzung anderer Namen für den eigenen Firmen-Account und die Anmeldung eines Unternehmens als privates Personen-Konto, um damit direkt Freundschaftsanfragen verschicken zu können, zählt zu den absoluten No-Gos in der Welt der Sozialen Medien. Wie auch bei der Anwendung von klassischen Medien gilt im Web 2.0 die Regel, seine Kunden niemals für dumm zu halten. Negativmeldungen halten sich im Internet und damit auch im Kundengedächtnis nahezu unbegrenzt.

„Halten Sie Ihren Account stets in Schuss“

Wird ein Konto bei einem Sozialen Netzwerk eingerichtet, sollte dieses auch stets betreut und aktualisiert werden. So genannte „Ghostaccounts“ richten beim Kunden mehr Schaden als an als sie Nutzen stiften. Sollte ein Unternehmen nicht in der Lage sein, sein Konto den Umständen entsprechend zu betreuen, sollte es lieber ganz auf seinen Social Media-Auftritt verzichten.

„Stellen Sie keine unnötigen oder unpassenden Inhalte ins Netz“

Belanglose Dauerberieselung funktioniert vielleicht bei privaten Online-Freundschaften, im Unternehmenskontext sind diese allerdings unangebracht. Gepostete Inhalte müssen stets einen dem Unternehmen angepassten Hintergrund haben, unangebrachte Meldungen strapazieren nur unnötig die Aufmerksamkeitsrate des Kunden.

 „Stellen Sie niemals Ihre Konkurrenz im Netz bloß“

Auch wenn das eigene Unternehmen natürlich um Klassen besser im Geschäft ist als die allgegenwärtige Konkurrenz, Hasstiraden auf jene abzufeuern wird eher auf den Schimpfenden selbst als auf den Beschimpften zurückfallen.

 

Werden diese Grundgesetze beachtet, ist der erste Schritt zum erfolgreichen Social Media-Marketing schon getan. Ein paar Likes und geteilte Inhalte machen allerdings noch keinen Publikumsmagneten – kreative inhaltliche Gestaltungsideen und ein funktionierendes Kontaktnetzwerk sind ebenso wichtige wie unbedingt notwendige Bestandteile der Kommunikationsstrategie. Deswegen der abschließende Tipp: Eine tiefergehende und längerfristige Auseinandersetzung mit dem Thema „Soziale Medien“ ist durchaus empfehlenswert – ein Ende des aktuellen Trends der Vernetzung ist noch nicht abzusehen.  Wer nicht drin ist, ist draußen – und wer sich drinnen falsch verhält, wird ebenfalls vor die Tür gesetzt. So oder so, beide Szenarien schaffen beim Konsumenten ein schlechtes Bild.  Und da der Kunde bekanntlich ein nie vergessender König ist, sollte man doch alles tun, um ihm zu gefallen, oder? In diesem Sinne: Follow me and press „Like“.

 

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